Saisonauftakt erneut misslungen

Am 1. Spieltag musste der LSV gleich zum Kreisliga Absteiger nach Merkwitz.
Zunächst begann das Spiel mit Abtasten auf beiden Seiten und so spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab.
Nach und nach erarbeitete sich der LSV ein leichtes spielerisches Übergewicht und der ein oder andere sehenswerte Angriff konnte vorgetragen werden, doch diese endeten immer wieder am Strafraum der zu diesem Zeitpunkt sehr tief stehenden Merkwitzer. So plätscherte das Match vor sich hin und eine Vielzahl von technischen Fehlern auf beiden Seiten sorgte für ein sehr sehr überschaubares Niveau über die gesamte Spielzeit.
Praktisch aus dem nichts die Führung der Gastgeber in der 35. Minute, ein langer Ball in den LSV Strafraum konnte von einem Stürmer kurz vor der Grundlinie noch zurück ins Feld geköpft werden und 1 Meter vor dem Tor hatte ein anderer nur noch wenig Mühe.
Bis zur Pause hätte aber der Ausgleich noch fallen müssen, so köpfte Dill einen Heber von Leu nur an die Latte und bei einer Eingabe von der rechten Seite verpassten gleich vier LSVer im gegnerischen Fünfmeterraum den Ball.
Nach der Pause die beste Phase des LSV, es wurde fast eine Art Powerplay aufgezogen, die Gastgeber kamen nicht aus ihrer Hälfte hinaus, doch das Manko der letzten Spiele der vergangenen Saison wurde mitgenommen: "Die Chancenverwertung".
Nach einer Viertelstunde plätscherte dann das Match wieder vor sich hin, und einzig erwähnenswert das es nach einem unnötigen Rempler im Strafraum einen Elfmeter für Merkwitz gab, den aber Seidel in Klasse Manier parierte.
So ging es in die Schlussphase und in der 79. Minute fiel dann endlich der hoch verdiente Ausgleich. Hahn setzte sich energisch gegen den Merkwitzer Torwart durch und bei seinem Torschussquerpass hatte Gellner gut aufgepasst und verwandelte aus Nahdistanz.
Danach gab der LSV völlig unverständlich das Mittelfeld preis und lud Merkwitz zum spielen ein.
In der 84. Minute erhielten sie einen Eckball, dieser wurde scharf getreten und ging über den Spieler am kurzen Pfosten und auch Seidel war sichtlich überrascht, wodurch er nicht mehr entscheidend klären konnte.
Der LSV hatte noch die ein oder andere Ausgleichsmöglichkeit per Kopfball nach Standards doch die Niederlage konnte nicht mehr abgewandt werden.




Der LSV spielte mit:
Seidel, Kittelmann, Reinhardt, Hahn, Flugrat (ab 23 Voigt), Streubel (ab 85 Schulz),
Rother, Scharsig, Leu, Dill, Gellner
Tore: 1:0 Jastram (35) 1:1 Gellner (79) 2:1 Schneider (84)
Gelbe Karten: Seidel, Gellner, Dill; 1x Merkwitz
Schiri:  Beckedahl
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